Kork

wird in mediterranen Gebieten – vornehmlich Portugal – aus der Rinde der Korkeiche gewonnen. Etwa im Neun-Jahres-Rhythmus wird die Rinde vom Baum geschält und anschließend ein halbes Jahr gelagert. Bodenbeläge lassen sich auf mehrere Arten aus Kork gewinnen. Ein Verfahren basiert darauf, Kork zu granulieren und mit Hilfe von Bindemitteln in Blöcke zu binden. In dünne Scheiben geschnitten, lässt sich dieses Korkfurnier mit Trägermaterialien verleimen und zu Platten von rund 20 cm x 60 cm stanzen.

Eine Alternative: Unter Zuhilfenahme eines Bindemittels wird grobes Korkmehl bzw. Korkschrot zu Bahnen gefügt. Als Mischprodukt hält der Markt außerdem dreischichtige Platten bereit, mit einer dünnen Korkmittellage und einer PVC-Dekor-Nutzschicht.

Das macht den Belag zwar nicht härter, aber abriebfester und eröffnet großen Spielräume für das Design.

Neben dieser Art der Verbundplatten mit fertigen Kunststoffoberflächen sind Korkbeläge aber auch als Rohkorkplatten erhältlich. Kork ist generell druckelastisch, leicht und flexibel, antistatisch, verrottungsresistent sowie schall- und wärmedämmend. Er muss fest auf den optimal vorbereiten, saugfähigen Untergrund verklebt werden. Rohkork-Belagvarianten müssen zudem grundsätzlich nach der Verlegung in einem zweiten Arbeitsgang versiegelt werden.

Korkboden ist ein natürliche Bodenbelag und überzeugt durch seine hervorragenden Eigenschaften:

  • warm
  • weich
  • pflegeleicht
  • natürlich
  • robust
  • umweltfreundlich
  • isoliert
  • dämpft den Schall
  • entlastet Wirbelsäule und Gelenke

Korkböden sind eine Wohltat für den Menschen. Es ist ein Genuss barfuß über einen Korkboden zu laufen.